Filme im Wettbewerb

18.01.2018

Block 1

POINTE | 2017 | Sebastian Spangenberg

Ein Mann, dessen Leben gerade zusammen zu brechen droht, trifft auf einen Jungen. Gemeinsam laufen sie durch die Stadt und stellen fest, dass sie sich gar nicht so unähnlich sind.

Über die MacherInnen:

„Ich drehe seit über zehn Jahren eigene Filme. Angefangen habe ich mit ungefähr zwölf Jahren mit einer alten Kamera von meinem Vater.“

Nach einer Ausbildung zum Mediengestalter in Bild und Ton beim NDR und zwei weiteren Berufsjahren in einer Digitalagentur in Hamburg ist Sebastian Spangenberg wieder in seine alte Heimat gezogen und studiert seit 2017 Film in Dortmund. Mit dem Film POINTE verarbeitet er auch persönliche Erfahrungen.

Kontakt: mail@sebastianspangenberg.de


Ghosts of the past | 2017 | Christofer Schmidt

Die Erinnerung an eine Begegnung. 45 Namen, Gesichter und ihre Stimmen. Eine Begegnung zwischen Kontrolle und Hingabe.

Über die MacherInnen:

„Der Film ist das spontane Ergebnis eines Versuches, mittels Projektion auf eine andere Person, intime Begegnungen zu rekapitulieren und sich darüber hinaus mit dem eigenen Begehren auseinanderzusetzen.“

Christofer Schmidt ist 28 Jahre alt und neben seinem Promotionsstudium als Kunstvermittler und Lehrbeauftragter tätig.

Kontakt: christofer.schmidt@gmx.de


Jäger und Sammler | 2018 | Andreas Ramm

In einer vom Krieg zerstörten und verlassenen Großstadt des Jahres 2044 streifen zwei vereinzelte Scharfschützen durch die Straßen. Lebensmittel sind ebenso knapp wie der Kontakt zu anderen Menschen.

Über die MacherInnen:

Unser Film ist ganz frisch und feiert quasi seine Premiere bei euch.“

Andreas Ramm ist ein 32-jähriger Nachwuchsfilmemacher und Masterstudent der Mediendramaturgie in Mainz. Um seine Filme zu finanzieren nimmt er nebenbei an medizinischen Studien teil. „Jäger und Sammler“ ist sein zweiter Kurzfilm.

Kontakt: namenlos1@gmx.net


Der Nöck | 2016 | Johanna Groß und Daniel Hellweg

Bei Nebel und Nacht entsteigt er den Fluten um die Seelen der verstorbenen Seemänner hinab in sein nasses Grab zu führen.

Über die MacherInnen:

Der Nöck entstand im Sommer 2016 .“

Daniel Hellwig und Johanna Groß studieren gemeinsam an der Kunsthochschule Kassel und führen seit 2012 ihre eigene Produktionsfirma NEUN Filmproduktion.

Kontakt: NEUN-Filmproduktion //Johanna Groß & Daniel Hellwig // info@neun-filmproduktion.de


Block 2

Zeit | 2014 | Björn Sonnenschein und Max Sonnenschein

Vergangenheit trifft auf Gegenwart, alte Kulturindustrie auf lebendige Natur. Beton und Stahl, Grau in Grau. Durch und durch verwoben mit dem Grün der Natur.

Über die MacherInnen:

„So fanden wir es reizvoll, uns mit dem romantisierten und euphemisierten Bild, welches wir durch die zeitgenössische Wahrnehmung der industriekulturellen Identität des Ruhrpotts im Landschaftspark sehen, auseinanderzusetzen.“

Die beiden Cousins stammen aus Voerde am Niederrhein und produzieren seit 2006 gemeinsam szenische Kurzfilme. Björn studiert Physik in Bochum, Max Politik und VWL in Münster.

Kontakt: foto.sonnenschein@gmail.com  


Don’t Stop | 2017 | Stephan Dorn

Eine spezielle Choreographie, ein rhythmisches Lied und aus dem Alltag bekannte und zugleich doch so ungewöhnliche Protagonisten.

Über die MacherInnen:

„Mit „Don’t Stop“ versuche ich, meine Vorliebe für Objekttheater in ein anderes Medium zu überführen.“

Stephan Dorn wurde 1987 in New Orleans geboren und wuchs in Niedersachsen auf. Er studierte von 2009 bis 2017 Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Sein Film lief bereits auf einigen Festivals und gewann den dritten Preis des Festivals „Choreographic Captures“, Winterhur 2017.

Kontakt: stephandorn@yahoo.de 

 


Zmij („Der Drache“) | 2016 | Angela Schuster

Krieg, Unterdrückung und Verlust der eigenen Kultur sind 1938 nur zu realer Bestandteil des Lebens der sorbischen Minderheit in der Lausitz . Ein junges Mädchen setzt daher im Glauben an alte Traditionen und Sagen all ihre Hoffnungen in den Wunsch nach einem Drachen.

Über die MacherInnen:

„Die Sage vom Drachen, den man auf dem Dachboden halten kann, hat mich schon als Kind fasziniert.“

Nach einem naturwissenschaftlichen Studium begann Angela Schuster 2013 mit den ersten Filmversuchen und machte schließlich 2016 das Hobby zum Beruf. Aus der Vergangenheit ihrer eigenen Familie erwuchs für sie der Wunsch, die Geschichte der Sorben im dritten Reich durch einen Film aufzuarbeiten und bekannter zu machen.

Kontakt: schuster.angela@gmx.net
Facebook: www.facebook.com/zmijdrache


23.01.2018

Block 1

C U next time| 2017 | Hoang Quynh Nguyen

Heimat, Kindheit, ein kleines bisschen Nostalgie, aber auch die Erkenntnis, dass man weiterziehen muss, wenn es soweit ist. Abschied? Nein. Stattdessen: c u next time.

Über die MacherInnen:

„Die Leidenschaft fürs Filmemachen habe ich vor nicht viel mehr als einem Jahr für mich entdeckt und verliebe mich seitdem fast regelmäßig neu in das Medium.“

Die zwanzig Jahre alte Hoang Quynh Ngyen ist erst vor kurzem aus Rostock zum Studium nach Berlin gegangen und verarbeitet in diesem Film ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse dieses Umzugs.

Website: www.h-quynh-nguyen.com


Austauschstudenten an der RUB | 2014 | Denisa Dumitrita Voicu

Was erwartet Austauschstudenten aus Lateinamerika an der Ruhr-Universität Bochum? Welche Herausforderungen und Erfahrungen kommen auf sie zu? Von Kommunikationsproblemen, gemeinsamen Koch- und Trinkabenden bis zum Alltag an und neben der Uni portraitiert der Film die Zeit im Ausland.

Über die MacherInnen:

„Ich wollte diesem Thema einen größeren Raum geben und die Studenten zu Wort kommen lassen.“

Denisa Dumitrita Voicu ist Studentin der Medienwissenschaften und Spanisch und hat ihre ersten Erfahrungen mit Film und Fernsehen beim Campusfernsehen tv.rub gemacht, bei dem sie – ebenso wie in „Austauschstudenten an der RUB“ – oft einen internationalen Bezug in ihren Themen hatte.

Kontakt: dumitrita.voicu@rub.de


Barrierefreies Date | 2017 | Christoph Kopal

Missverständnisse verkomplizieren jede Kommunikation. Sich auch noch in einer fremden Sprache zu unterhalten macht es nicht einfacher. Aber was, wenn man nicht einmal miteinander, sondern nur über eine dritte Person kommunizieren kann? Und das bei einem Date!

Über die MacherInnen:

„Ausgehend von der Überlegung zum Thema Grenzen habe ich mich dazu entschlossen, einen Kurzfilm über eine solche Situation zu machen: ein Date zwischen einer gehörlosen und hörenden (nicht gebärdensprachkompetenten Person) inklusive eines ÖGS-Dolmetsches.“

Der gebürtiger Wiener Christoph Kopal, 30 Jahre alt, ist gehörlos und produzierte bereits zwei Filme in Österreichischer Gebärdensprache. Derzeit schließt er seine Ausbildung zum Kameramann und Cutter in Wien ab und arbeitet im Beratungs- und Schulungszentrum für Gehörlose.

Kontakt: christoph.kopal@gmail.com


Glitterminister – Blaue Rosen | 2014 | Lucas Franken

Paris in Schwarz-Weiß. Eine blaue Rose. Räuber und Gendarm in einer surrealistischen Verfolgungsjagd.

Über die MacherInnen:

„Nach einer erfolgreichen ersten Zusammenarbeit im Jahr 2013 (Musikvideo „vis-à-vis“) haben wir 2014 beschlossen, Lucas Frankens Auslandsaufenthalt in Paris für den Dreh eines zweiten Videos, diesmal zum Song „Blaue Rosen“ aus dem Album „schön!“ zu nutzen.“

Lucas Franken, geboren 1991 im Ruhrgebiet, dreht seit dem Gymnasium kurze Filme mit kleinem Budget. Aktuell belegt er den Masterstudiengang Romanische Philologie. Neben dem Studium arbeitet er als Schauspieler, Figurenspieler, Übersetzer, interkultureller Gruppenleiter und Lehrer für Deutsch als Fremdsprache. 

Kontakt: lucas_franken@web.de


Block 2

Schau genau – Take a closer look! | 2017 | Michael Gamböck und Franziska Hauber

Was würden wir entdecken, betrachteten wir die Welt einmal mit anderen Augen, schauten genauer hin? Welche Geheimnisse etwa birgt ein gewöhnliches Schneckenhaus?

Über die MacherInnen:

„Wir haben alles von der Idee über die 3D-Szenen bis zum Ton selbst produziert.“

Michael Gamböck und Franziska Hauber studieren Interaktive Medien an der Hochschule Augsburg. „Schau genau“ produzierten sie im Rahmen eines Seminars und verbanden dafür Echtfilm mit digital animierten 3D-Szenen.

Kontakt: michigamboek@web.de, franzi_hau@web.de
Website: michigamboeck.de, franziska-hauber.de


Der Himmel ist überall blau | 2015 | Gina Wenzel

Gibt es einen guten Grund, um Geheimnisse zu haben? Eine simple Erklärung dafür, seinen Partner und die eigene Familie zu belügen? Dieser innere Zweikampf begleitet den Protagonisten durch den Film.

Über die MacherInnen:

„Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen. (Johann Wolfgang von Goethe)“

Gina Wenzel, geboren in Düsseldorf, absolvierte 2012 ihren Bachelor of Arts social work in den Niederlanden. Es folgte eine Hospitanz am Düsseldorfer Schauspielhaus und das Studium Film an der FH Dortmund. Zurzeit studiert sie postgraduiert Mediale Künste an der KHM in Köln.

Kontakt: gina-film@web.de


Eiland | 2016 | Kuesti Fraun

Ein Drache, der sich hoch oben an einer Stange verheddert, eine riesige Leiter und ein Mann, der sie hinaufsteigt. Was kann da schon schiefgehen?

Über die MacherInnen:

„Ich hatte Lust eine Geschichte in ungewöhnlichem Hochkantformat zu erzählen.“

Kuesti Fraun ist ein in Düsseldorf lebender freier deutscher Filmemacher sowie Autor mehrfach international ausgezeichneter kurzformatiger Geschichten in Wort, Bild und Ton.

Facebook: www.facebook.com/mobtik